Hier ein kleiner Auszug von Presseberichten der letzten Jahre
Uschi Vielhauer bringt Farbe ins Leben
Nach 42 Jahren ging die Krankenschwester in Rente - Ihre Malerei machte ihren eigenen Alltag und den auf den Stationen bunt.
Quelle: Schwerter Rundschau - 08.10.2011
Kunst im Zaubergarten
In ihrem Zaubergarten lud Malerin Uschi Vielhauer zu einer Gemeinschaftsausstellung mit dem Fotografen Alex Maciboba ein.
Bilder zum Thema “Einer von Zweien” und Musikbeiträge machten den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 24.08.10
Farben des Lebens konkurrieren mit starker Architektur
Ausstellungsreihe “Kunstgenuss” beginnt
Quelle: Ruhr Nachrichten - 24.10.09
Mit Pinsel und Pinzette Grenzen überschreiten
Inspiriete Malerin und Krankenschwester
Quelle: Ruhr Nachrichten - 06.10.09
Durch Farben verbunden
15. Ausstellung von Uschi Vielhauer zum Thema “Wandlungsphasen”
Schwerte • Uschi Vielhauer strahlt über das ganze Gesicht: “Das ist ein unglaublich glücklicher Moment für mich”. Die Augen der Schwerterin leuchten, als sie auf eines ihrer Bilder der Reihe “Wandlungsphasen” zeigt.
In 60 Acrylbildern hat sich Uschi Vielhauer mit “Werden und Vergehen” auseinandergesetzt und ist nach einer neunmonatigen Schaffensphase bei weitem nicht fertig: “Ich werde mich noch jahrelang mit diesem Thema befassen”, berichtet sie gestern den Gästen ihrer 15. Ausstellung.
Grün, Rot, Gelb, Grau und Blau sind die Farben, die sich in all ihren Bildern wiederfinden. In verschiedenen Zusammenstellungen angeordnet, sollen sie das Werden und Vergehen darstellen.
“Das ist vergleichbar mit dem chinesischen Ying und Yang”, erklärt sie die Verbindung zu den fünf Elementen.
Grün steht dabei für Holz, Aufbruch und die Entwicklung eines Handlungsimpulses. Rot symbolisiert dynamische Prozesse und Aktion.
Die Erde findet sich in der Farbe Gelb wieder und steht stellvertretend für den Wandel und Veränderung. Metall ist gekennzeichnet von Reife und Kontraktion und wird durch die Farbe Grau in Szene gesetzt.
Das fünfte Element, Wasser, steht für Ruhe und Erfahrung - seine Farbe ist Blau.
Vielfältig sind ihre Bilder jetzt schon. In mehr als fünf Schichten lässt sie Holz von Feuer entzünden, beschreibt wie Nährstoffe aus Asche in Erde übergehen, zeigt wie Erze aus der Erde hervorgehen,
belebt Wasser durch Spurenelemente und nährt Bäume und Planzen durch Wasser: Der ewige Kreislauf des Lebens in nur einem Bild.
Dem Betrachter geht bei den Bildern mit Tiefe das Herz auf. Keines gleicht dem anderen, und doch sind sie durch die Farben verbunden. Die Note eines jeden Bildes entsteht auch durch die von Vielhauer
in die Bilder eingebundenen Mitbringsel ihrer Freunde. Sand aus der Dominikanischen Republik oder Lavaasche von Lanzarote finden sich so vielleicht im nächsten Bild der Reihe “Wandlungsphasen”.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 11.08.08
Rendezvous im Zaubergarten
Uschi und Burkhard Vielhauer laden am Sonntag zur Bilderschau in die Wiesenstraβe ein
Westhofen • Bizarre Installationen, verwunschene Winkel, groteskte Figuren, farbensprühende Bilder und andere Überraschungen:
Kein Wunder, dass viele Besucher dem verwegenen Charme von Uschi und Burkhardt Vielhauers Zaubergarten immer wieder erliegen. Am Sonntag lädt das Paar erneut zu einer Ausstellung in Haus, Atelier und Garten in der Wiesenstraβe 6 in Westhofen ein.
Und weil es dann ein Jubiläum zu feiern gilt, schlieβlich tritt dei Malerin zum 15. Mal mit einer Bilderschau in ihrem Domizil an die Öffentlichkeit, werden groβe musikalische Auftritte in Szene gesetzt.
Astrid Gerdsmann (Sopran) singt Morgenlieder in Begleitung von Herbert Gebker am Klavier. Mitglieder der afrikanischen Gruppe Bamemi Sang Ya Yesu unter Chorleiter Zunda Ndombasi treten auf und Manfred Bühl (Bariton) singt Abendlieder,
begleitet von Stefan Knauer, Organist aus Erkelenz.
Die Bilderausstellung widmet sich diesmal dem Themenpaket “Wandlungsphasen” und greift damit auf einen festen Bestandteil der chinesischen Philosophie zurück.
Die definiert die Fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser als “Sinnbild für ewiges Werden und Vergehen”, wie Uschi Vielhauer das zusammenfasst.
Kein Wunder, dass man im Zaubergarten immer wieder neue “Wandlungsphasen” entdeckt.
Und auch in ihren Material-Bildern schlägt die Malerin neue Kapitel auf. Ihre bevorzugten Farben Grün, Rot, Gelb, Grau und Blau reichert sie mit Erde, Kohle und Sand aus bereisten Ländern an.
Und wie bringt man Feuer und Wasser in Verbindung? “Ganz einfach, da setzen wir Teelichter auf den Teich”, lacht die Künstlerin.
Bei den Vorbereitungen zur Ausstellung am kommenden Sonntag zeigte ein Blick in alte Gästebücher, dass es dann ein Jubiläum zu feiern gilt. Es war am 24. November 1991,
als Uschi Vielhauer erstmals Haus und Atelier öffnete. Damals las Johanna Weishaupt Lyrik und Thorsten Beck spielte Klavier.
71 Gäste wurden zum Auftakt gezählt, bei der Bilderparty im Vorjahr waren es bereits über 400.
Im Laufe der Jahre haben sich zahlreiche Künstler in der Wiesenstraβe eingefunden. So etwa Michael Zeller, als er in Schwerte das Amt des Stadtschreibers inne hatte.
Auch die am 8. März verstorbene Malerin Edith Prutz-Gueth hat immer wieder gern vorbeigeschaut und Uschi Vielhauer gefördert. Ganz besonders erinnert sich die 57-Jährige an einen Gast,
“der mich überhaupt erst an die Kunst gebracht und mein erstes Bild gekauft hat”. Das war der ehemalige Chefarzt Dr. Wolfgang Conrad, der selbst nach seinem Eintritt
in den Ruhestand zu Pinsel und Farbe gegriffen und dann Tag für Tag ein Bild gemalt hat. In Erinnerung an den Mediziner stellte Uschi Vielhauer einst eine Ausstellung aus seinen Werken im Krankenhaus zusammen.
Hintergrund
• 1991 hat Uschi Vielhauer zur ersten Ausstellung mit Bildern und Musik im Garten eingeladen.
• Eigentlich wollte sie damals ihre Fertigkeiten am Klavier verbessern, längst sind es aber andere, die bei den - auch in Musikerkreisen sehr beliebten Einladungen - in die Tasten greifen.
• “Wandlungsphasen” ist die Bilderausstellung überschrieben, zu der die Vielhauers am Sonntag, 10.August, von 11 bis 18 Uhr in die Wiesenstraβe 6 einladen.
• Im Vorjahr hat Uschi Vielhauer die Stationsleitung der Tagesklinik im Ev. Krankenhaus übernommen.
• Im nächsten Jahr kann sie dort ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.
Quelle: Schwerter Rundschau - 05.08.08
Preis für Vielhauer
Friedhofs Gärtner zeichnen Künstlerin aus
Schwerte • Beim erstmals vergebenen Recordatio-Kunstpreis des Bundes deutscher Friedhofsgärtner (BdF) kommt mit Uschi Vielhauer die zweite Siegerin aus Schwerte.
Uschi Vielhauer überzeugte mit ihrem Bild ¨An mein Kind - Leben entsteht und wie es weitergeht¨ die Jury aus Friedhofsgärtnern und der lokalen Zeitung.
¨Ich bin Malerin im zweiten Beruf¨, lachte die Schwerterin bei der Preisverleihung. Im ersten Beruf arbeitet die sympathische Künstlerin als Krankenschwester.
¨In meinem Beruf habe ich viel mit Leben und Sterben zu tun, deshalb fiel mir die Teilnahme nicht schwer¨, so Vielhauer.
Vom BdF wurde sie mit 500 Euro belohnt. Auβerdem kauft der Verband das Bild und hängt es an einer geeigneten Stelle auf.
Es handelt sich um ein Acryl-Sand-Bild, indem sich als Effekt ein zum Thema passendes Gedicht verbirgt. Als Grundfarbe wählte Vielhauer Grün.
¨Das ist für mich die Farbe des Werdens und Wachsens¨ erklärte sie.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 11.09.07
Blumen verneigen sich vor den Bildern von Uschi Vielhauer
Künstlerpaar öffnet seinen Garten
Schwerte-Westhofen • ¨Willst du wissen, was Schönheit ist, so geh hinaus in die Natur, dort findest du sie¨,
sagte Albrecht Dürer einmal. Am Sonntag begaben sich hunderte Kunstinteressierte auf die Suche und wurden fündig.
In einem Westhofener Garten. Der gehört dem Künstlerpaar Uschi und Burkhard Vielhauer, die wieder einmal zu einer Ausstellung ihrer Werke geladen hatten.
160 neue Bilder hat die Malerin in den vergangenen zwei Jahren aus Acryl geschaffen: groβe, satte Farbflächen, feine Strukturen, zarte Figuren,
die von Begegnungen, Freundschaft und Liebe erzählen. ¨Energetische Gelüste / Gerüste¨ überschreibt Vielhauer ihre Arbeiten.
In Anlehnung an eine Sommerakademie, in der es um den Aufbau, die Kompositions eines Bildes ging.
Aus Gerüsten erwachsen bei Vielhauer Gelüste. Bis zu einem halben Jahr können die anhalten, wie bei ihrem Bild über das Flieβen, das erst kurz vor
der Aussellung die vollkommene Energie erreicht hat. ¨Energetik ist das, was hinter den Dingen liegt¨, erklärt sie, die mit Provokantem, Verstörendem nichts anfangen kann.
Sie bekennt sich zum Schönen, will ¨die Seele füttern¨. Und hat Erfolg.
Vielhauers leuchtende Bilder verschönern keine Räume. Sie prägen sie. Drauβen verneigen sich indes die Trompetenblumen vor ihrer Kunst, erklingen Gitarre und Violine
(Anja und Uli Grünebaum) zum Gesang von Sopran Susanne Pritz. Später werden noch Pianistin Eunjung Kim und der Chor Lorado unter der Leitung von Frank Clemens zu Besuch kommen.
Überall lassen Besucher bei strahlendem Sonnenschein die liebevoll arrangierten Details zwischen duftenden Sträuchern auf sich wirken.
Hier hat Burkhard Vielhauer gewirkt, hat die unterschiedlichsten Materialien kombiniert. Einmachgläser, Weinflaschen halb gefüllt mit Pistazienschalen,
Kirschkernen und verrosteten Nägeln. Wenige Büsche neben dem ¨Busch in Beton¨ hat der Mensch aus Draht seinen Platz, hier ein Tischchen aus einem in die Erde gerammten Spaten,
hinterm Teich bizarre Figuren aus Holz. Die beiden Künstler zitieren Augustinus ¨Die Seele nährt sich von dem, an dem sie sich erfreut¨.
Sie sind gute Gastgeber gewesen: Alle Seelen satt.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 08.07.07
Gesichter einer Frau
Uschi Vielhauer zeigt in St. Viktor "Das etwas andere Selbstporträt"
Schwerte • Die Ausgebrannte und die Lebenslustige. Die Gehäutete
und die Liebende. Die Träumende und die Explosive.
Die unterschiedlichsten Gesichter einer Frau spiegelt die Ausstellung "Das etwas
andere Selbstporträt" von Uschi Vielhauer wider, die morgen im 11-Uhr-Gottesdienst
in der Viktorkirche eröffnet wird. Aller gemeinsam ist, dass ihre Titel das jeweilige
Lebensgefühl der Künstlerin verraten.
„Auf Leinwand und Papier habe ich ein Stück meines Lebensweges, zunächst unbewusst,
übertragen", berichtet Uschi Vielhauer. Über einen Zeitraum von zwei Jahren entstanden
so auf Leinwand oder Papier insgesamt 56 Werke, in denen jeweils die Silhouette einer
Frauengestalt zu erkennen ist. Als dominierende Farben unterstreichen Rot, Orange und
Gelb die Aussage der Bilder.
Um die Werkschau im Gesamten präsentieren zu können, mussten die Bilder aus aus Hamburg
und Bonn, Düsseldorf und Oberhausen ins Ruhrtal zurückgeholt werden. „Ich freue mich, dass
die neuen Eigentümer sie zur Verfügung gestellt haben", ist Uschi Vielhauer dankbar.
Denn lediglich ein Dutzend ist noch in ihrem Besitz.
Als ganz besondere Ergänzung hat Emmi Beck die neuen Eigentümer interviewt, um deren
Auseinandersetzung mit dem Bild aufzuzeichnen. Die so entstandene Broschüre "Das etwas
andere Selbstporträt" wird bei der Finissage am Sonntag, 4. Februar, um 18 Uhr vorgestellt.
• rs
Quelle: Ruhr Nachrichten - 13.01.07
Von der Winter- zur Klatschmohnfrau
Die Dinge des Lebens: Austellung in St. Viktor zeigt "Das etwas andere Selbstporträt"
Von Ilka Heiner - Schwerte • Man kennt das: Immer wieder haben sich Künstler im
Selbstporträt ein Denkmal gesetzt. Selbstbildnisse können aber auch Zeugnis geben von der
inneren Auseinandersetzung mit sich selbst, mit all den wandelnden Stimmungen und der
eigenen Vergänglichkeit. Uschi Vielhauer hat das getan und lädt am Sonntag zur Eröffnung
ihrer Ausstellung "Das etwas andere Selbstporträt" in St. Viktor ein.
Eigentlich ist Uschi Vielhauer Krankenschwester. 30 Jahre lang stand sie als Leiterin
einer 36 Betten umfassenden Station im evangelischen Krankenhaus vor. Es war im Jahr
1987, als sie gesundheitlich in eine Krise geriet. Nach einer intensiven ärztlichen
Behandlung "habe ich ein Geschenk mitbekommen", blickt sie zurück. Das war die Malerei.
Seither ist ihr das künstlerische Wirken Ausgleich zum beruflichen Alltag. Aber auch
viel mehr. Malen gibt ihr die Möglichkeit, die unterschiedlichen Fassetten ihres Lebens
nachzuzeichnen und im Bild festzuhalten.
Als sie 2004 noch einmal eine Krise erfährt, da hält sie über zwei Jahre hinweg Höhen
und Tiefen auf ihrem Lebensweg auf der Leinwand fest. Zunächst noch unbewusst. Bis sie
erkennt, "die Silhouette der dargestellten Frauengestalt, das bin ja ich". Die Bilderserie
erzählt denn auch eindrucksvoll von ihrem Weg aus der Krise: Am Anfang steht die
ausgebrannte, gestresste, verzweifelte und zerrissene Frau; dann die zögernde, explosive,
zweifelnde, melancholische Frau, die Frau im Herbst des Lebens, die Winterfrau. Abschied
und Neubeginn: Die gehäutete, die träumende Frau, die Sonnenblumen- und Klatschmohnfrau.
Am Ende steht: Die Frau mitten im Leben.
"Die Traumfrau hat genauso ihren Platz wie die weinselige Frau", betont die Künstlerin.
Die dominierenden Farben sind Rot, Orange und Gelb. Den Arbeiten in Acryl auf Leinwand
und Papier mischt die Malerin Materialien wie Sand und Erde bei. Feuerdarstellungen
erzählen vom Ausgebranntsein, Gingko-Blätter haften am Bild einer vergesslichen
Frau. "An jeder Arbeit lässt sich eine neue Geschichte ablesen, zwei Drittel sind
positiv, ein Drittel negativ", sagt Uschi Vielhauer, "mein Leben ist einfach so!"
Bei einer Ausstellung mit dem Titel "Momente" in Haus und Garten der Künstlerin
wechselten 44 Arbeiten ihren Besitzer. Diese und zwölf weitere Bilder sind am
kommenden Sonntag nach dem Gottesdienst in der St. Viktorkirche zu sehen.
Quelle: Westfälische Rundschau - 09.01.07
Von der Vielseitigkeit des Lebens
Die neue Ausstellung von Uschi Vielhauer trug den Titel "Momente"
Schwerte • Wie kann man einen Menschen darstellen und seinen Charakter erfassen?
In einem Bild dürfte das wohl kaum möglich sein. 35 Werke hat Uschi Vielhauer gemalt, mit denen
sie Seiten ihres Lebens porträtiert. "Momente" hatte die Künstlerin ihre Ausstellung genannt, die
am Wochenende in ihrem Haus und Garten an der Wiesenstraße 6 zu sehen war. "Nicht nur die positiven
Aspekte kommen in den Bildern zur Sprache, sondern durchaus auch die negativen", erzählt die
Westhofenerin, von Beruf Krankenschwester. Die gestresste Frau gehört ebenso zum Ensemble wie die
ausgebrannte oder die vergessliche. Die Traumfrau hat genauso ihren Platz wie die einselige Frau.
Die Selbstdarstellungen, wie Vielhauer sie nennt, erlangen durch unterschiedliche Accessoires ihre
jeweilige Deutungskraft. So prägen die Farbe schwarz und Feuerdarstellungen die Arbeit, die das
Ausgebranntsein in den Vordergrund treten lasen, Gingko-Blätter zieren das Bild einer vergesslichen Frau.
Uschi Vielhauer, die ihr künstlerisches Wirken als Ausgleich für ihren Beruf gewählt hat und darauf nicht
mehr verzichten möchte, hat in den neuen und jetzt vorgestellten Bildern die Farben Orange, Rot und Gelb
den Vorzug gegeben. Als Materialien verwendete sie vornehmlich Sand und Erde.
Von Nah und Fern kamen die Gäste, um sich die Arbeiten anzuschauen. So gut wie alle seien schon
verkauft, sage Vielhauer. Sie hat aber mit den Käuferinnen und Käufern vereinbart, dass sich noch
einmal alle zu einer Ausstellung einfinden.
Quelle: Westfälische Rundschau - 23.08.05
Kunst zur späten Stunde
Mit einer ungewöhnlichen Ausstellung begeisterte Uschi Vielhauer ihre zahlreichen Gäste
Schwerte • "Ohne Begeisterung schlafen die besten Kräfte unseres Gemütes." In ihren
Bildern zeige Uschi Vielhauer, dass ihre besten Kräfte schon lange keinen Schlaf mehr bekommen haben.
Und wie begeisterungsfähig Uschi Vielhauer ist, zeige sie am Wochenende in ihrer Ausstellung "Momente".
Die meisten ihrer treuen Anhänger ließen es sich nicht nehmen, ihre neuesten Werke direkt zur Eröffnung
am Samstag ab 21 Uhr zu begutachten. Rot für die Bodenständigkeit, Orange für den Fluss der Dinge und Gelb
wie das Licht dominierten die jüngsten Bilder der Gastgeberin. Nur selten offenbarten sich die Aussagen
durch eine annäherungsweise gegenständliche Darstellung. Auch wenn alle Bilder ihre persönlichen Reize
hatten, so war es doch besonders die "Frauen-Reihe", die unzählige Besucher begeisterte. Dann verriet die
Malerin etwas, was ihre Frauen-Silhouetten selbst nicht Preis gaben: "Das sind alles Selbstporträts. Sie
zeigen mich in verschiedenen Stimmungen und Lebensphasen. Inzwischen ist es wie ein Zwang, mich malerisch
auszudrücken."
Ein Zwang, für den die gelernte Krankenschwester dankbar ist. Und die vielen Fans ihrer Bilder wohl auch.
Dabei ist es nicht nur das, was sie malt, was ihren Erfolg begründet. Auch die ungewöhnliche Präsentation
ihrer Werke trägt seit Jahren seinen Teil dazu bei. Denn anstatt in eine sterile Galerie-Atmosphäre lud
Uschi Vielhauer ihre Gäste wieder zu sich nach Hause ein, öffnete Haus und Garten und gewährte so nicht
nur durch ihre Bilder einen Privaten Einblick in ihre Leben. Die Bilder hängen an der Wand, lehnen an Möbeln
oder stehen im kunstvoll gestalteten Garten. Astrid Gerdsmann (Sopran), Gisela Halbach (Flöte) und Iris
Broszeit (Klavier) sorgten am Samstag auch für musikalische "Momente". Am Sonntag wurde Astrid Gerdsmann
von Manfred Bühl (Bariton) und Uwe Schiemann (Klavier) unterstützt.
In einer gemütlichen, lebendigen Atmosphäre kamen die Gäste schnell ins Schwärmen: "Das hier könnte ich
gleich mitnehmen", flüsterte eine Besucherin. Sie sollte das am Abend noch einige Male sagen.
So wie andere auch. • mm
Quelle: Ruhr Nachrichten - 22.08.05
Kultur in und um Schwerte
Einen märchenhaften "Sommernachtstraum" bescherte das Künstlerpaar Uschi und
Burkhard Vielhauer den Gästen in seinem Westhofener Anwesen. Gartenkunst und
originelle Beleuchtungsobjekte verschmolzen mit farbenfrohen Sommerbildern zu
einer fröhlichen Sinfonie, die selbst prasselnde Regentropfen nicht zu stören
vermochten. Als Premiere in Schwerte las dazu Emmi Beck eigene Lyrik, während
das Ensemble für Alte Musik sowie zwei koreanische Studentinnen den musikalischen
Rahmen gestalteten.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 29.07.03
Uschi Vielhauer malt Übergänge im Leben
Ausstellung im Marienkrankenhaus öffnet
Schwerte • Von der Geburt ins Leben. Von der Kindheit zur Jugend. Vom Leben zum
Tod: "Übergänge" beschreibt die Künstlerin Uschi Vielhauer in einer Ausstellung, die
vom 16. Februar bis zum 31. März im Marienkrankenhaus präsentiert wird.
Seit 15 Jahren malt die Krankenschwester, die seit 33 Jahren im Evangelischen Krankenhaus
tätig ist, mit Leidenschaft. "Vom Leben zum Tod ist wohl der schwerste Übergang, erklärt
sie. "Diesen Übergang nenne ich häufig in meinen Bilder ‚den Weg ins Licht'. Das Licht ist
bei meinen Arbeiten oben rechts, auch gehen meine Bewegungen beim Malen meistens von unten
links nach oben rechts."
Eine ganz persönliche Bilderserie "Mein Werden und Wachsen" bereichert die Ausstellung
im Marienkrankenhaus. Die Reihe besteht aus neun Arbeiten im Format 1 mal 1,20 Meter,
die bis auf eine sämtlich in einer Farbe gehalten sind. "Die Farbe Gelb überwiegt, weil
sie Lebenslust und Lebensfreude für mich symbolisiert", berichtet Uschi Vielhauer.
Zur Eröffnung am Sonntag, 16. Februar, spricht Prof. Manfred H. Wolf um 11 Uhr eine
Einführung in der Krankenhauskapelle. Um 14 Uhr tritt am selben Ort der Heart-Chor
Westhofen unter der Leitung von Uwe Schiemann auf. Alle Interessierten sind zu der
Eröffnungsveranstaltung herzlich eingeladen.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 15.02.03
Bilderserie geht nach München
Pharma-Unternehmen gibt farbenstarken Werken von Uschi Vielhauer eine neue Heimat
Westhofen • Eine Heimat in München erhält Uschi Vielhauers Bilderserie
"Vom Wachsen und Werden".
"Das hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen können, dass die Serie
mal komplett zusammenbleibt", freut sich die Künstlerin. Das acht Meter lange und
1,20 Meter hohe Werk hatte sie für den Kongress "Embryologie, Therapie und Gesellschaft"
im niederländischen Nimwegen gemalt (wir berichteten). Die Bilder "den goldenen
Augenblick" und "An mein Kind", die in Holland geblieben sind, hat die Westhofenerin
wieder eingefügt. Ein Saarbrückener Gynäkologe, der auf die farbenstarken Werke
aufmerksam geworden war, hatte den Kontakt zu einem führenden Pharma-Unternehmen
geknüpft. Dieses gibt den Bildern nicht nur einen festen Platz, sondern bringt sie
auch mit seinem Kalender 2004 in die Arztpraxen der Reproduktionsmediziner. Zuvor
darf Uschi Vielhauer die erfolgreiche Serie in diesem Monat noch einmal bei einem
Kongress in Freiburg/Breisgau ausstellen.
Trotz der riesigen Freude über den Erfolg trennt sich die Künstlerin nur schwer von
den Bildern, weil sie auch eine Widmung an ihre Tochter darstellen. Originales Material
wie Windeln, Säuglingshemdchen, Foto und ein Umstandskleid drücken die Freude und
Dankbarkeit aus, ein gesundes und lebensfrohes Kind bekommen zu haben. Davon
berichten auch Texte von Hebel oder Morgenstern, die in die teilweise pastös
aufgetragene Farbe eingeritzt sind.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 02.11.02
Bilder mit Sand von Honeymoon Islands
Vielhauer gestaltete Zyklus zu Thema Liebe
Schwerte • Sie erfreuen den Betrachter, regen zum Nachdenken an, erhitzen die Gemüter
oder finden überhaupt keine Betrachtung: Kunstwerke - auf Plätzen, in Parks und
Straßen, in öffentlichen Gebäuden oder in privaten Wänden. Wir stellen einige vor.
Heute: der Bilder-Zyklus von Uschi Vielhauer im Trauzimmer.
"Liebe besteht nicht darin, dass wir einander anschauen, sondern dass wir gemeinsam
in eine Richtung schauen." - Dieser Ausspruch des französischen Literaten Antonie de
Saint-Exupéry kommentiert das letzte Werk im Bilder-Zyklus von Uschi Vielhauer, der
im Schwerter Trauzimmer zu sehen ist. Insgesamt drei Bilder beschäftigen sich passend
zum Ambiente mit dem Thema Liebe und Beziehung. Standesamtsleiterin Hannelore Hagedorn
hatte die Schwerter Künstlerin eigens mit der Serie betraut.
Zwei Kreise stehen für die eigenständige Persönlichkeit von Mann und Frau.
Auf dem ersten Bild stehen die Kreise noch auf Distanz, auf dem dritten und
letzen berühren sich ihre Ränder. Sie gehören nun zusammen, und doch bewahrt
jeder für sich seine Eigenständigkeit und Freiheit. Für Vielhauer typisch ist der
Sand, mit dem auf allen Bildern gearbeitet wurde. Die ocker-gelbe Erde hat sie von
einer Reise auf Honeymoon Islands in Florida mitgebracht. So sollen die Flitterwochen
bereits im Trauzimmer beginnen. • sit
Quelle: Ruhr Nachrichten - 20.12.01
Ahnungen einer jenseitigen Welt
Gemälde von Uschi Vielhauer und Orgelmusik von Jürgen Henter im Johanneshaus
Schwerte • Außergewöhnlich kreative, faszinierende Eindrücke aus den Grenzbereichen
Menschlicher Wahrnehmung.
Das vermittelte der kreative, sehr gut besuchte Abend im Johanneshaus. Ein knappes Dutzend
Gemälde der Westhofener Künstlerin Künstlerin Uschi Vielhauer empfing im Foyer die Besucher.
Angeregt durch die Existenz-Philosophie von Hennry David Thoreau, vertiefte sie sich zu unglaublich
fesselnden Farb-Visionen, von denen Sterbende berichteten, wenn man sie wieder ins Leben
zurückholte: Eine gleißend helle oder milde visionär gestaltete Fläche, die an den "brennenden
Dornbusch" im Buch Mose erinnerte - der Versuch, den Herrn über Leben und Tod auf unbeschreibliche
Weise ahnungsvoll zu verkünden.
Wenn man diesen Zugang gefunden hatte, mochte man sich gern der Botschaft der abstrakten
und doch ungewöhnlichen aussagekräftigen Gemälde ausliefern. Im Altarraum selbst kündeten
fünf der schönsten Farb-Sinfonien das Unbeschreibliche: die Schöpfung in ihrer unentweihten
Größe und Faszination, dann dunklere Visionen aus Tiefen und immer wieder der Versuch, das
Heilige selbst der Seele des Betrachters zu vermitteln. Solch transzendentale Ziele erreichten
die Künstler durch das kreative Zusammenschwingen der elementaren philosophischen
Erkenntnisse, die Thoreau in der Stille im Angesicht der Natur gewonnen hatte, mit höchst
eindrücklicher Orgelmusik. Jürgen Henter stellte als versierte Konzert-Organist solche Werke
auf der farbigen Muhleisen-Orgel vor, die als Klang-Visionen die zentrale Botschaft dieses
unvergesslichen Symposions fühlbar werden ließen.
Die friedvoll strömende "Pastorale" von Guilmant führte aus dem Alltag heraus, Charles
Ives "Unbeantwortete Frage" (nach dem Sinn und Wesen des Lebens) erklang als
Erstaufführung für Orgel Solo, faszinierend und plastisch musiziert. Der "Gesang der
Seligen" von Guilmant vermochte etwas von der Musik der Engel vorauszukosten. Die Klänge
von John Cage führten aus der erfahrbaren Welt gänzlich hinaus in die Zeitlosigkeit,
weit jenseits von Raum und Grenzen. Hier erst wirkten die fantastischen Bilder von Uschi
Vielhauer mit der Philosophie und der farbigen, "sprechenden" Musik zu höchst
eindrücklicher Einheit zusammen. • A.Kö
Quelle: Ruhr Nachrichten - 06.11.01
Farbenfrohe „Beweggründe“ faszinierten
Malerin Uschi Vielhauer präsentierte ihre Bilder in einer Lichtendorfer Praxis
Lichtendorf • „Beweggründe“ So lautet das Thema einer Ausstellung der
Schwerter Malerin Uschi Vielhauer, die jetzt in der Physiotherapiepraxis von Meinolf
Wiese in Lichtendorf eröffnet wurde.
Die Besucher konnten nicht nur die farbenfrohen Bilder von Uschi Vielhauer bewundern,
sondern wurden auch mit dichterischen, musikalischen und tänzerischen Darbietungen
unterhalten. Die Geigenvirtuosin Beatrix Wolff spielte zur Eröffnung. Außerdem stellte
die zehnjährige Victoria Grobe ihre Geigenstücke vor, mit denen sie den ersten Preis
beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen hat.
Sigrun Lips-Scherer mit ihrer Querflöte und Dirk Kersting am Keyboard umrahmten
die Ausstellung musikalisch mit Entspannungsmusik. Lyrik und Prosa trugen die
beiden Schwerter Dichter Brigitte Mosebach und Thorsten Trelenberg vor. Einen
Tanzauftritt hatte außerdem die Gruppe „Tagro-Miki“ um Kirstin ter Jung von der
Schwerter Turnerschaft, 1999 Westfalenmeister und 2000 Vize-Westfalenmeister, mit
einer Mischung aus Modern Dance und Jazz Dance.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 27.03.01
Uschi Vielhauer zeigt farbenstarke Bilder
Dortmund-Lichtendorf. "Beweggründe" - so lautet das Thema einer Bilderaustellung der Schwerter Malerin Uschi
Vielhauer in der Physiotherapie-Praxis Meinolf Wiese in Dortmund Lichtendorf. Am Samstag,
24. März, werden die Besucher in der Zeit zwischen 11 und 18 Uhr mit farbenstarken Bilder
und mit dichterischen, musikalischen und tänzerischen Darbietungen erfreut.
Die Geigenvirtuosin Beatrix Wolff spielt zu Eröffnung, die zehnjährige Victoria Grobe
stellt ihre Geigenstücke vor, mit denen sie den ersten Preis bei „Jugend musiziert“
gewonnen hat. Sigrun Lips-Scherer tritt mit ihrer Querflöte und Klavierbegleitung
auf, Dirk Kersting umrahmt die Ausstellung mit Entspannungsmusik am Keyboard.
Zudem tragen die beiden Schwerter Brigitte Mosebach und Thorsten Trelenberg Lyrik
und Prosa vor. Einen Tanzauftritt hat die Gruppe um Kirstin ter Jung von der Schwerter
Turnerschaft, 1999 Westfalenmeister, 2000 Vize-Westfalenmeister mit einer Mischung aus Modern
und Jazz Dance.
Quelle: Westfälische Rundschau - 21.03.01
Hauskonzert
Alle Sinne sprach das Hauskonzert an, zu dem Ursula Vielhauer erneut in ihr Domizil
in der Westhofener Wiesenstraße eingeladen hatte. Auf Bildern drückte die Hausherrin
ihre Empfindungen zu den Kompositionen von Bach, Mozart, Heiß und Brahms aus, die
Julia Haas am Klavier vortrug. Gedichte von Rilke bis Ringelnatz las dazu Eva Röser
in ihrer unvergleichlichen Art. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Besuch von
Stadtschreiber Michael Zeller, der eigene Werke vortrug. Seine Texte - besonders
das Gedicht "Grün trinken" - regten Ursula Vielhauer ebenfalls zum Malen an.
Quelle: Ruhr Nachrichten - 11.06.99
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